Dienstältester Propst der Nordkirche

Seit 20 Jahren im Propstamt: Matthias Wiechmann

Propst Matthias Wiechmann
Propst Matthias Wiechmann© Stefan Döbler

30. August 2013 von Pastor Stefan Döbler

Eutin. Am 1. September 1993 wurde Matthias Wiechmann, bis dahin Pastor in Burg auf Fehmarn, zum ersten Mal das Amt des Propstes des damaligen Kirchenkreises Eutin übertragen.

20 Jahre später, am 1. September 2013, hält Matthias Wiechmann, inzwischen Propst im 2009 gegründeten Kirchenkreis Ostholstein, um 10.30 Uhr in St. Michaelis, Eutin, den Festgottesdienst zu einem anderen Jubiläum – der Goldenen Konfirmation der 1963 eingesegneten Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Gemeinsam mit den vor 50 Jahren Konfirmierten wird Propst Wiechmann diesen Tag verbringen und mit ihnen ihr Jubiläum feiern – beim Gottesdienst in St. Michaelis, wo er selbst 1993 in sein Amt als Propst des damaligen Kirchenkreises Eutin eingeführt wurde, beim Mittagessen und bei einer Schiffsfahrt über den Großen Eutiner See.

"Wir wollen uns gemeinsam unserer Lebenswege bis hierher erinnern", hatte der Propst den Jubilaren in der Einladung zur Goldenen Konfirmation geschrieben. Auch darüber, "wie sich in allem Auf und Ab unseres Lebens der Glaube spürbar erwiesen hat", wolle er mit ihnen sprechen.

Sein eigenes Leben begann in Eckernförde, wo Matthias Wiechmann 1949 geboren wurde und aufwuchs. Theologie studierte er in Bethel und in Heidelberg, wo er zusätzlich ein Studium der Diakoniewissenschaften am Diakoniewissenschaftlichen Institut absolvierte. Das Erste Theologische Examen legte Matthias Wiechmann 1974 an der Universität Heidelberg ab. Von 1975 bis 1977 war er Vikar an der Christuskirche in Pinneberg. In der Nordelbischen Kirche legte er 1977 das Zweite Theologische Examen ab.

Von 1977 bis 1993 war er Pastor in Burg auf Fehmarn. 1993 wurde er zum ersten Mal zum Propst des damaligen Kirchenkreises Eutin gewählt und 2003 für weitere zehn Jahre in diesem Amt bestätigt.

Dienstältester Propst der Nordkirche                                               

Seit der Fusion der früheren Kirchenkreise Eutin und Oldenburg in Holstein zum neuen Kirchenkreis Ostholstein im Jahr 2009 hat Propst Matthias Wiechmann, der zugleich Vorsitzender des Kirchenkreisrates ist, das Amt gemeinsam mit seinem Amtsbruder, Propst Dr. Otto-Uwe Kramer, ausgeübt. Dessen Dienstzeit endete am 31. März 2013. Seitdem nimmt Matthias Wiechmann vertretungsweise auch die pröpstlichen Aufgaben seines bisherigen Kollegen wahr – bis zum Dienstbeginn einer neuen Pröpstin oder eines neuen Propstes mit Sitz in Neustadt in Holstein. Seit dem 1. April 2013 ist Wiechmann dienstältester Propst der Nordkirche.

Der 64-jährige Matthias Wiechmann, dessen aktive Dienstzeit als Propst und Pastor im Oktober 2014 offiziell enden wird, ist verheiratet mit der Pastorin Ulla Wiechmann. Das Paar hat drei erwachsene Kinder und sechs Enkel.

Mit großer Mehrheit hatte am 27. April 2013 in Bad Schwartau die Synode des Kirchenkreises Ostholstein den Beschluss des Kirchenkreisrates zur Verlängerung der Amtszeit von Propst Matthias Wiechmann bis Oktober 2014 bestätigt. Hintergrund: Wenn der Eintritt eines Propstes in den Ruhestand innerhalb von drei Jahren nach Ablauf der offiziellen zehnjährigen Amtsperiode erfolgt, steht zur Verlängerung der Amtszeit bis zum Eintritt in den Ruhestand ein von der Kirchenkreissynode zu bestätigender Beschluss des Kirchenkreisrates an.

Bischofsvertreter: "Ein erfahrener und besonnener Propst"

Der Bischofsvertreter Gothart Magaard, Sprengel Schleswig und Holstein, hatte vor der Abstimmung in Bad Schwartau Propst Wiechmann dafür gedankt, dass er sich für eine Amtszeitverlängerung zur Verfügung stellt. "Ich habe Matthias Wiechmann als erfahrenen und besonnenen, als strukturierten und sehr anerkannten Propst erlebt."

"Wenn wir stark bleiben wollen, um das Evangelium in unsere Gesellschaft zu tragen, müssen wir gut im Gespräch miteinander bleiben", hatte Propst Matthias Wiechmann betont und sein Credo für die Ausübung des pröpstlichen Amtes in Ostholstein formuliert: "Bei aller Unterschiedlichkeit in Frömmigkeit und Tradition kommt es darauf an, dass wir unsere Kräfte bündeln. Zusammenarbeit und Kommunikation – das sind die 'Zauberworte' für die Zukunftsfähigkeit unserer kirchlichen Arbeit."

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