Hilfsaktion

Silvester-Aufruf der Diakonie: Brot statt Böller

In diesem Jahr bleibt die große Silvesterparty aus.  Wer einen Teil des eingesparten Geldes spendet, trägt dazu bei, dass auch andere ein glückliches neues Jahr ohne Hunger erleben.
In diesem Jahr bleibt die große Silvesterparty aus. Wer einen Teil des eingesparten Geldes spendet, trägt dazu bei, dass auch andere ein glückliches neues Jahr ohne Hunger erleben. © Raul Angel, Unsplash

30. Dezember 2021

Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ bittet zum Jahreswechsel unter dem Motto „Brot statt Böller“ um Spenden für Menschen, die unter Armut und Hunger leiden. Unterstützt wird der Aufruf unter anderem vom Diakonischen Werk Hamburg.

„Wenn wir corona-bedingt in kleiner Runde und wieder ohne Feuerwerk Silvester feiern, dann dürfen wir nicht vergessen, dass viele Menschen auf der Welt mit ganz anderen Folgen von Corona zu kämpfen haben“, sagte Hamburgs Landespastor Dirk Ahrens. „Deshalb bitten wir um Spenden für Brot für die Welt. Beginnen Sie das neue Jahr mit einer guten Tat für Menschen in Not.“

Corona hat die Not verschärft

Die Corona-Pandemie habe in den Ländern des globalen Südens zu deutlich mehr Hunger und Armut geführt, so das Diakonische Werk Hamburg. Die Zahl der Hungernden sei im Jahr 2020 um bis zu 120 Millionen auf 810 Millionen Menschen angestiegen. Viele Menschen hätten in den Lockdowns ihr Einkommen verloren und seien ohne jede soziale Absicherung gewesen.

In diesem Jahr gibt es zwar ein bundesweites Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper. Vor Corona seien in Deutschland aber Raketen und Böller für mehr als 130 Millionen Euro verkauft worden, hieß es. „Brot für die Welt“ lade dazu ein, Solidarität zu zeigen und einen Teil des in diesem Jahr gesparten Geldes zu spenden. Damit könne die Hilfsorganisation Projekte im Kampf gegen Hunger unterstützen.

Hintergrund

Der Slogan „Brot statt Böller“ entstand vor 40 Jahren in einem Gesprächskreis der evangelischen Kirchengemeinde Bargteheide (bei Hamburg). Damals sammelte die Gemeinde unter diesem Motto Spenden zugunsten von „Brot für die Welt“, dem weltweit tätigen Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.

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