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St. Jacobi Hamburg: Gottesdienst zum Welttag der Suizidprävention

"Deine Geschichte ist nicht zu Ende": Unter diesem Motto kommen Menschen in seelischen Krisen und ihre Angehörigen am 10. September in St. Jacobi zum Gottesdienst zusammen.
"Deine Geschichte ist nicht zu Ende": Unter diesem Motto kommen Menschen in seelischen Krisen und ihre Angehörigen am 10. September in St. Jacobi zum Gottesdienst zusammen. © Ahep317, Pixabay

04. September 2026

Unter dem Leitgedanken "Deine Geschichte ist nicht zu Ende" setzt ein besonderer Gottesdienst am 10. September in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi ein Zeichen für Hoffnung, Verbundenheit und einen offenen Umfang mit seelischen Krisen.

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Die evangelische Hamburger Hauptkirche St. Jacobi lädt am Welttag der Suizidprävention zu einem besonderen Gottesdienst ein. Er soll zeigen:  „Deine Geschichte ist nicht zu Ende“ und richtet sich an Menschen in seelischen Ausnahmezuständen sowie Angehörige und Freunde von Menschen mit Suizidgedanken.  

Dein Wort zählt

Der Gottesdienst soll deutlich machen: Auch schwere Kapitel sind nicht das Ende einer Geschichte. Menschen, die von Suizidgedanken, Krisen, Trauer oder dem Verlust eines nahestehenden Menschen betroffen sind, erfahren hier Ermutigung, mit ihren Sorgen nicht allein zu bleiben, sondern Unterstützung anzunehmen.

Gestaltet wird der Gottesdienst am 10. September um 18 Uhr von Pastor Stefan Holtmann. Zu Wort kommen werden auch Betroffenen. Dazu wird es Musik und Gebete geben, die zum Nachdenken anregen. Wer möchte, kann Gedenkkerzen für die Verstorbenen entzünden.

Deine Erfahrungen werden gehört

Um eine barrierefreie Teilnahme zu ermöglichen, werde der Gottesdienst in Gebärdensprache übersetzt.

Nach dem Gottesdienst stünden Ansprechpartner*innen für persönliche Gespräche, Informationen zu Hilfsangeboten und zur Vermittlung von Beratungsstellen zur Verfügung.

Alle Besucher*innen sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen, Erlebtes zu teilen oder einfach in einem geschützten Rahmen da zu sein – unabhängig davon, ob sie direkt oder indirekt betroffen sind oder Solidarität zeigen möchten.

Hintergrund

Der Welttag der Suizidprävention (10. September) wurde 2003 von der International Association for Suicide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Er soll dazu beitragen, das Tabu und die Stigmatisierung von Suizid zu brechen, auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen und die Präventionsarbeit in der Gesellschaft zu stärken.

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