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Mit einer "politisch-kulturellen Parade" haben mehr als 4.000 Menschen am Samstag in Hamburg zwischen Schauspielhaus und Hauptbahnhof für mehr Flüchtlingsrechte demonstriert. Zentrale Forderung der Kundgebung war ein Bleiberecht für die Flüch

Mehr als 4.000 Menschen bei Flüchtlings-Demo in Hamburg

Mo 03.03.2014

Hamburg. Mehr als 4.000 Menschen sind am Sonnabend in Hamburg für mehr Flüchtlingsrechte auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach am Nachmittag von 3.900 Demonstranten, die sich zwischen Hauptbahnhof und Schauspielhaus mit Transparenten, Luftballons und bunten Masken zu einer "politisch-kulturellen Parade" versammelt hatten. Im Anschluss führte ein bunter Protestzug durch die Hamburger Innenstadt. Nach Polizeiangaben verlief die Demonstration friedlich.  

Flüchtlingsgruppe "Lampedusa in Hamburg" ruft zur Großkundgebung auf

Do 27.02.2014

Hamburg. Die Flüchtlingsgruppe "Lampedusa in Hamburg" fordert weiterhin ein Bleiberecht nach Paragraf 23 des Aufenthaltsgesetzes in der Hansestadt. Nötig sei, dass der Senat sich seiner Verantwortung stelle, sagte Lampedusa-Sprecher Asuquo Udo am Donnerstag. Zugleich kündigte er für Sonnabend (1. März, 13 Uhr) eine Demonstration am Hamburger Hauptbahnhof an. Die Kundgebung soll zu einer "politisch-kulturellen Parade" werden.  

Schauspielerin Patrycia Ziolkowska vom Thalia Theater mit Flüchtlingen in der St. Pauli Kirche  bei der Urlesung "Die Schutzbefohlenen".

Thalia Theater: 45.000 Euro Spenden für St. Pauli-Flüchtlinge

Mo 24.02.2014

Hamburg. Das Hamburger Thalia Theater hat in den vergangenen fünf Monaten insgesamt 45.842,65 Euro Spenden für die Libyen-Flüchtlinge gesammelt, die seit Anfang Juni 2013 in der St. Paulikirche Unterschlupf fanden.  

Am 28. Februar 2014 feiert die deutsche evangelische Gemeinde in Kairo ihr 150-Jahr-Jubiläum, sie wurde 1864 gegründet. Stefan und Nadia el-Karsheh teilen sich die Pfarrstelle in der Gemeinde (Foto auf der Straße vor der Kirche).

Die deutschsprachige evangelische Gemeinde in Kairo wird 150 Jahre alt

Mo 24.02.2014

Kairo. In der Megametropole Kairo bildet die deutsche evangelische Kirche eine Oase der Ruhe. Aber das Gemeindeleben inmitten politischer Unruhen ist für die beiden Pfarrer immer wieder eine Herausforderung.  

Boot mit Flüchtlingen in Afrika (Symbolbild).

Wenn ein Funkspruch über die Zukunft entscheidet

Do 20.02.2014

Brüssel. Wohin sollen EU-Grenzschützer Bootsmigranten bringen, die sie im Meer aufspüren? Ein neues Gesetz sieht Einzelfallprüfungen vor - auf hoher See. Flüchtlingsrechtler sind skeptisch, ob das machbar ist.  

Lampedusa-Flüchtlinge: Erste Babys geboren

Do 13.02.2014

Hamburg. In der Gruppe der Hamburger Libyen-Flüchtlinge aus Lampedusa sind offenbar die ersten Babys geboren worden. Es soll sich um fünf bis sechs Säuglinge handeln, berichtet das "Hamburger Abendblatt" (Donnerstagausgabe). Nach den Worten der Nordkirchen-Flüchtlingspastorin Fanny Dethloff befinden sich die Babys "in Not". Sie seien zum Teil in kirchlichen Einrichtungen untergebracht. Die Frauen der Lampedusa-Flüchtlinge sollen ihren Männern aus Italien nachgereist sein. Dethloff forderte von der Politik Unterstützung für die ersten Flüchtlingsbabys: "Als humanitäre Hilfe wären Aufenthaltserlaubnisse hilfreich."  

Flüchtling Andreas wird den Bauwagen auf dem Gelände der St. Pauli-Kirche gemeinsam mit den anderen Flüchtlingen als Aufenthaltsraum nutzen. Sie bezeichnen ihn als "Embassy of Hope" (Botschaft der Hoffnung".

St. Pauli-Pastoren spenden Preisgeld an "Menschen ohne Papiere"

Mi 05.02.2014

Hamburg. Die St. Pauli-Gemeinde und ihre Pastoren Sieghard Wilm und Martin Paulekun sind am Dienstagabend in Hamburg mit dem erstmals verliehenen Helmut-Frenz-Preis ausgezeichnet worden. Sie erhielten die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung für die Aufnahme und monatelange Betreuung von 80 Lampedusa-Flüchtlingen in ihrer Kirche.  

Zur Einweihung des Bauwagens, der als neuer Aufenthaltsraum für die Flüchtlinge dient, trafen sich Flüchtling Andreas, Pastor Martin Paulekuhn, die ehrenamtliche Helferin Georgie Pierenkemper und FC St. Pauli-Geschäftsführer Michael Meeske (von links).

"Kiezhelden": FC St. Pauli-Initiative ermöglicht Bauwagen für Flüchtlinge

Do 30.01.2014

Hamburg. Die Lampedusa-Flüchtlinge, die in Containern neben der St. Pauli-Kirche wohnen, können sich jetzt tagsüber in einem ausgebauten Bauwagen im Kirchgarten aufhalten. Ermöglicht wurde dieser durch Spenden, die über "Kiezhelden", eine interaktive Plattform des FC St. Pauli, gesammelt wurden. Der Geschäftsführer des Kiez-Vereins, Michael Meeske, und Profi-Fußballer Jan-Philipp Kalla übergaben den neuen Aufenthaltsraum.  

Eine kleine Hamburger Firma hat neuartige Unterkünfte entwickelt, die für syrische Flüchtlinge zum Einsatz kommen sollen (Grafik der Zelte).

Hamburger Firma bringt "Domos" in syrisches Flüchtlingslager

Di 21.01.2014

Hamburg. Eine kleine Hamburger Firma hat neuartige Flüchtlingsunterkünfte entwickelt, die bald für syrische Flüchtlinge zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit dem THW bringt More than Shelters die ersten "Domos" ins Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien.  

Steven aus Ghana hat monatelang mit rund 80 anderen Afrikanern auf dem Fußboden der St. Pauli Kirche in Hamburg übernachtet. Im Wohncontainer an der Christianskirche in Hamburg-Ottensen hat er nun ein warmes Bett.

Weihnachten im Wohncontainer: Zu Gast auf 15 Quadratmetern

Do 12.12.2013

Hamburg. Für manchen mögen 15 Quadratmeter ein zu kleiner Raum zum Wohnen sein. Für Steven (29) ist es derzeit ein kostbarer Luxus. Der Flüchtling ist mit zwei weiteren Männern in einen Wohncontainer auf dem Gelände der Christianskirche Ottensen gezogen. Jeder hat ein Bett, einen Spind und einen Stuhl.  

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