Nachrichten

Flüchtlinge aus Libyen in der Hamburger St.-Pauli-Kirche

Senat will Flüchtlingsunterkunft der Kirche verhindern

So 13.10.2013

Hamburg. Der Hamburger Senat will verhindern, dass die evangelische Kirche Containerdörfer für die sogenannten Lampedusa-Flüchtlinge errichtet. Die Kirche mache sich strafbar, wenn sie Ausländer unterstütze, die sich ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg aufhalten, heißt es in einem Schreiben der Stadtentwicklungsbehörde an den Bezirk Altona, das das "Hamburger Abendblatt" am Sonnabend veröffentlichte. Die Flüchtlingsinitiativen haben unterdessen Mahnwachen und eine Großdemo am 2. November angekündigt.  

Einzug beim Abschluss-Gottesdienst der igs am 13. Oktober: Claus Everdiking, Pastoralreferent beim Erzbistum (vorn), am Ende Bischofsvertreter Gothard Magaard und Weihbischof Jaschke

Ökumenischer Gottesdienst zum Abschluss der Internationalen Gartenschau in Hamburg

So 13.10.2013

Hamburg. Auch wenn das Wetter am letzten Tag der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg aufklarte, die Bilanz blieb trübe. Mit rund einer Million Besucher waren es nicht einmal halb so viel wie erwartet. Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben die beiden großen Kirchen die igs beendet.  

Die St. Pauli-Pastoren Martin Paulekun und Sieghard Wilm (von links) mit Bischöfin Kirsten Fehrs und "Lampedusa-Flüchtlingen" in der St. Pauli Kirche (Archiv 2013).

Afrikanische Flüchtlinge in Hamburg werden verstärkt kontrolliert

Sa 12.10.2013

Hamburg. Die evangelische Nordkirche kritisiert, dass die Lage für die libyschen Flüchtlinge aus Italien offenbar schwieriger wird. Nach Informationen der Fernsehredaktion "NDR aktuell" hat die Polizei in Hamburg am Freitag verstärkt Personenkontrollen bei den Afrikanern durchgeführt, bestätigte der Sprecher der Innenbehörde, Frank Reschreiter.  

Evangelische Stadtpfarrkirche mit Denkmal des Bischofs Friedrich Teutsch in Sibiu (Hermannstadt) in Siebenbürgen, Rumänien (Archivbild von 2007)

Mecklenburger Bischof besucht Partnergemeinden in Rumänien

Fr 11.10.2013

Schwerin. Eine Delegation der Nordkirche mit dem Mecklenburger Bischof Andreas von Maltzahn bricht am Sonnabend, 12. Oktober, zu einer einwöchigen Besuchsreise nach Rumänien auf.  

Mädchen in Hamzomahar, Provinz Sindh in Pakistan - nach der Hochwasserkatastrophe 2011

Mädchen sind bei Katastrophen besonders gefährdet

Fr 11.10.2013

Hamburg. Mädchen und junge Frauen sind bei Naturkatastrophen und Krisen stärker gefährdet als Jungen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Kinderhilfsorganisation Plan International, die am Welt-Mädchentag am 11. Oktober in Hamburg vorgestellt wird. Sie seien während oder nach einer Katastrophe etwa in besonderer Weise sexueller Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt. Würden sie ungewollt schwanger, ließen sie oft eine unsachgemäße Abtreibung vornehmen.  

Der Hamburger Michel - in Pink erleuchtet zum Weltmädchentag am 11. Oktober

Der Hamburger Michel in Pink zum Welt-Mädchentag

Fr 11.10.2013

Hamburg. Pünktlich um 18 Uhr soll die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis am 11. Oktober in Pink erstrahlen. Mit der spektakulären Beleuchtungsaktion will die Kinderhilfsorganisation Plan International zum Welt-Mädchentag auf die Benachteiligung von Mädchen in den Entwicklungsländern aufmerksam machen.  

Max-Brauer-Preis für Frauenhilfeverein und Geschichtswerkstätten

Do 10.10.2013

Hamburg. Der Hamburger Verein "Karola" und die "Geschichtswerkstätten Hamburg" sind am Donnerstag mit dem Max-Brauer-Preis der Alfred Toepfer Stiftung ausgezeichnet worden. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird am 17. Oktober in der Fabrik in Altona verliehen, wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte.  

Hamburger Frachter rettet Syrer im Mittelmeer

Do 10.10.2013

Hamburg. Der Hamburger Frachter "Santa Balbina" hat vor der sizilianischen Küste 63 syrische Flüchtlinge aus akuter Seenot gerettet.  

Lampedusa auf St. Pauli: Der Film von Rasmus Gerlach dokumentiert das Leben der Libyen-Flüchtlinge in der Hamburger St. Pauli Kirche. (© Jörg Holst)

„Wir können doch nicht nur die Toten zählen”

Do 10.10.2013

Mit einer Schweigeminute für die vor Lampedusa ertrunkenen afrikanischen Flüchtlinge begann beim Filmfest Hamburg die Filmpremiere „Lampedusa auf St. Pauli”. Der Hamburger Filmemacher Rasmus Gerlach stellte hier seine jüngste Arbeit vor: Es geht um den Alltag der Flüchtlinge, die Arbeit der Kiezpastoren Sieghard Wilm und Martin Paulekun und die Unterstützung der zahlreichen Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und der Nachbarschaft. Nachbar der St. Pauli Kirche ist auch Filmemacher Gerlach. Seit die Afrikaner im Juni zum Schlafen in die Kirche kamen, begleitet er sie mit seiner Kamera.  

Bugenhagenmedaille für Helmut Stange

Mi 09.10.2013

Hamburg. Der Hamburger Jurist Helmut Stange, Synodenpräses des Kirchenkreises Hamburg-West, wird für sein ehrenamtliches Engagement von der Nordkirche mit der Bugenhagenmedaille ausgezeichnet.  

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