Bischöfin Kirsten Fehrs würdigt Bedeutung von sicheren Arbeitsplätzen
27. April 2026
Verlässliche Arbeitsbedingungen stärken laut der Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs die kollektive Resilienz. Sie förderten soziale Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt, sagte Fehrs zum bevorstehenden Tag der Arbeit.
Unsere Bischöfin Kirsten Fehrs und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche (KDA) würdigen die Bedeutung von sicheren Arbeitsplätzen. „Ein sicherer Arbeitsplatz ist weit mehr als eine pure Einkommensquelle. Er ist die Grundlage für weitreichende Lebensentscheidungen“, sagte Fehrs, die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck ist, im Vorwege des Tags der Arbeit (1. Mai).
Zu solchen Entscheidungen zählten etwa Familiengründung oder Altersvorsorge. Ein sicherer Arbeitsplatz ermögliche zudem, sich sinnhaft in die Gesellschaft einzubringen. „Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit ist dies so eminent wichtig“, erklärte Fehrs.
Wer nicht ständig um seinen Arbeitsplatz fürchten müsse, erlebe weniger Druck, könne sich stärker auf die persönliche und berufliche Entwicklung konzentrieren und werde generell widerstandsfähiger, sagte Fehrs. „Verlässliche Arbeitsbedingungen stärken damit die kollektive Resilienz, fördern soziale Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Vor dem Hintergrund tiefgreifender wirtschaftlicher Veränderungen und zahlreicher geopolitischer Krisen sei „Arbeitsplatzsicherheit ein wichtiges Ziel für uns alle als Gesamtgesellschaft“, sagte Fehrs, die auch Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland ist.
KDA mit Info-Ständen auf Fischmarkt und Harburger Rathausplatz
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