Spendenaufruf

Corona: Nordkirche gibt 15.000 Euro für Partnerkirchen in Not

Apotheke im Krankenhaus von Moshio, Tansania (Archivbild).
Apotheke im Krankenhaus von Moshio, Tansania (Archivbild).© epd-bild / Ulrich Döring

07. April 2020

Die Nordkirche hat einen Nothilfefonds für Partnerkirchen in Afrika, Indien, Lateinamerika, Ostasien, Osteuropa und dem Mittleren Osten aufgelegt, die von den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Als erste Soforthilfe werden 15.000 Euro bereitgestellt. Zugleich rief sie zu weiteren Spenden auf.

In vielen Partnerkirchen spitze sich die Situation zu, sagte Ökumene-Direktor Christian Wollmann. Es fehle an Krankenhausausstattung und Hygieneartikeln. Außerdem litten viele Menschen Hunger. Die Kirchen wüssten nicht, wie sie ihre Mitarbeitenden bezahlen sollen.

Landesbischöfin: "Jetzt nicht nur an uns selber denken"

"Trotz unserer eigenen Ängste und Sorgen dürfen wir jetzt nicht nur an uns selber denken", sagte Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt. In der globalisierten Welt müssten die Kirchen ihre christliche Verantwortung für ein Miteinander der Völker in Frieden, Menschlichkeit und gegenseitiger Achtung gemeinsam wahrnehmen.

Spenden an:
Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche
Evangelische Bank
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333
BIC: GENODEF1EK1
Corona Nothilfefonds für weltweite Partner
Projektnummer 7005

Auch evangelische Krankenhäuser wie etwa in Papua-Neuguinea besitzen den Angaben zufolge oftmals zu wenige Beatmungsgeräte, Intensivbetten und Schutzkleidung. Zudem lasse sich die angeordnete räumliche Distanz in Flüchtlingslagern, Slums oder den Townships Südafrikas kaum umsetzen. Dazu komme die Not der Tagelöhner, die als Folge der Ausgangssperren hungern müssten. Davon seien viele Menschen in den Gebieten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Assam und der Jeypore-Kirche in Indien betroffen.

 

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