Wahl am 9. November

EKD legt Namen für Ratswahl vor

Zuletzt wurde 2015 über den EKD-Rat entschieden. In der anschließenden Wahl über den Ratsvorsitz erlangte Heinrich Bedford-Strohm die meisten Stimmen. In diesem Jahr dürfte es nicht weniger spannend werden.
Zuletzt wurde 2015 über den EKD-Rat entschieden. In der anschließenden Wahl über den Ratsvorsitz erlangte Heinrich Bedford-Strohm die meisten Stimmen. In diesem Jahr dürfte es nicht weniger spannend werden. © epd

12. Oktober 2021

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl ihres leitenden Gremiums vorgestellt, darunter ist Bischöfin Kirsten Fehrs sowie eine zweite Pastorin der Nordkirche. Gewählt wird im November.

Der Wahlvorschlag des Ratswahlausschusses umfasse insgesamt 22 Personen, davon elf Frauen und elf Männer, teilte die Präses der EKD-Synode, Anna-Nicole Heinrich, mit. Es kandidierten 13 Theologinnen und Theologinnen sowie 9 Personen aus anderen Berufen, die sich zumeist ehrenamtlich in der evangelischen Kirche engagieren. Die Wahl ist für den 9. November geplant.

Kirsten Fehrs ist Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche. 2021 tritt sie erneut bei der EKD-Ratswahl an.
Kirsten Fehrs ist Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche. 2021 tritt sie erneut bei der EKD-Ratswahl an. © Marcelo Hernandez, Nordkirche

Nordkirche mit zwei starken Frauen vertreten

Neun Kandidatinnen und Kandidaten waren schon im alten Rat, dessen Amtszeit im November endet. Darunter sind der Unternehmer Andreas Barner, der evangelische Theologe Michael Diener, die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese (SPD) sowie der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel (CDU).

Pastorin Josephine Teske aus Büdelsdorf ist die zweite EKD-Ratswahl-Kandidatin, die aus der Nordkirche kommt.
Pastorin Josephine Teske aus Büdelsdorf ist die zweite EKD-Ratswahl-Kandidatin, die aus der Nordkirche kommt. © Marc Hunold

Aufgestellt werden zudem die leitenden Geistlichen Bischof Tobias Bilz (Dresden), Bischöfin Kirsten Fehrs (Hamburg), Kirchenpräsident Volker Jung (Darmstadt), die westfälische Präses Annette Kurschus und der Berliner Bischof Christian Stäblein. Auf der Liste finden sich auch Miriam Hollstein, Chefreporterin in der Funke Zentralredaktion, sowie die Pastorin Josephine Teske (Büdelsdorf) aus der Nordkirche.

Im November wird es spannend

Sie freue sich, "dass so viele Menschen bereit sind, die Zukunft der Kirche im Rat der EKD mitzugestalten und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen wollen", erklärte Präses Heinrich. Dem Rat der EKD, der für sechs Jahre gewählt wird, gehören 15 Mitglieder an. 14 dieser Mitglieder werden gemeinsam von Synode und Kirchenkonferenz gewählt. Die im Mai gewählte Präses der Synode steht kraft ihres Amtes als Mitglied des neuen Rates bereits fest.

Der neue Rat wird während der 2. Tagung der 13. Synode der EKD gewählt, die vom 7. bis 10. November in Bremen stattfindet. Wahlberechtigt sind die 128 Mitglieder der 13. EKD-Synode und die in der Kirchenkonferenz vertretenen Kirchenleitungen der 20 Landeskirchen. Dabei hat jede Landeskirche eine Stimme. Weitere Personen können von den Wahlberechtigten vorgeschlagen werden.

Nach der konstituierenden Sitzung des Rates wählen Synode und Kirchenkonferenz aus den Ratsmitgliedern den Vorsitzenden oder die Vorsitzende und die Stellvertretung. Der neue Rat kann dazu Vorschläge machen. Gewählt ist, wer eine Zweidrittelmehrheit erreicht.

Die Aufgaben des Rats

Der Rat der EKD tagt in der Regel einmal im Monat. Er leitet die evangelische Kirche zwischen den Tagungen der Synode und äußert sich wie kein anderes Gremium zu aktuellen Themen in Kirche und Gesellschaft. Er beruft zudem die "Denkfabriken" der EKD, die sieben sogenannten Kammern. Diese arbeiten meist zusammen mit dem Rat Denkschriften zu grundlegenden Fragen aus.

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