Zufluchtsorte im Sommer

Kühle Kirchen: Wir bieten Schutzräume vor der Hitze

Kirchen wie diese in Lüssow bieten durch ihr dickes Mauerwerk Schutz vor der Sommerhitze. Wer eintreten und sich ausruhen will, ist herzlich willkommen.
Kirchen wie diese in Lüssow bieten durch ihr dickes Mauerwerk Schutz vor der Sommerhitze. Wer eintreten und sich ausruhen will, ist herzlich willkommen. © PEK / Sebastian Kühl

09. Juni 2026

Die Sommermonate bringen auch im Norden Tage mit extremer Hitze, die zum Gesundheitsrisiko werden können. Zum Hitzeaktionstag am 11. Juni laden daher viele unserer Gemeinden zum Abkühlen und Ausruhen in ihren Kirchen ein. Doch auch darüber hinaus können unsere Gotteshäuser gern für kleine Pausen genutzt werden.

Kirchen dienen Menschen seit Jahrhunderten als Zufluchtsort. Diese Tradition wollen wir aufrecht erhalten: Zum 11. Juni und darüber hinaus stehen viele unserer Kirchen Besucher:innen zur Abkühlung und zum Ausruhen offen. 

Eine Pause, die dem Körper guttut

Unter dem Motto "Kühle Kirchen" machen besonders viele Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern mit: Ob riesiger Dom oder kleine Dorfkirche – sie alle bieten sich als unkomplizierte Pausenräume an, in denen Atem geschöpft und Kraft getankt werden kann. Denn die dicken Mauern bieten selbst bei extremen Außentemperaturen einen verlässlich kühlen Ort. 

Um Besuchern eine möglichst angenehme Atmosphäre zu schaffen, wird es in einigen Kirchen zudem Wasserspender für die kostenlose Erfrischung geben. Willkommen sind alle Menschen – unabhängig von ihrer Konfession. 

Herzlich willkommen in unseren Kirchen

Welche Gemeinde mitmacht, lässt sich ganz einfach an einem Schild erkennen: In den Schaukästen und an den Türen der Kirchen, wird an den Hitzetagen ein Hinweis zu lesen sein, um zu signalisieren: "Hier ist es kühl. Kommen Sie rein und ruhen Sie sich aus."

Hintergrund

Ziel des Hitzeaktionstages ist es, das Bewusstsein für hitzebedingte Gesundheitsgefahren zu schärfen und konkrete Schutzmaßnahmen im Alltag zu verankern.

Besonders beeinträchtigt von Temperaturen über 30 Grad sind Senioren, Schwangere und Menschen ohne Obdach. 

Unterstützt wird die bundesweite Aktion in Pommern und Mecklenburg von der pommerschen Pröpstin Kathrin Kühl und Dr. Kristin Ramthun, Referentin für Nachhaltigkeit im gemeinsamen Projekt "Lebenswandel" der beiden Kirchenkreise.

 

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