Zum Ökumenischen Kirchentag

Landesbischöfin unterzeichnet Aufruf für Klimagerechtigkeit

Der Klimawandel muss gestoppt werden – dafür setzt sich das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit ein. Die Nordkirche gehört zu den Unterstützern des aktuellen Aufrufs.
Der Klimawandel muss gestoppt werden – dafür setzt sich das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit ein. Die Nordkirche gehört zu den Unterstützern des aktuellen Aufrufs. © iStock

12. Mai 2021

Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit setzt sich dafür ein, dass die Eindämmung des Klimawandels Priorität jeder künftigen Bundesregierung sein muss. Diesen Aufruf hat nun auch die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, unterzeichnet.

Das Netzwerk ist ein Bündnis aus mehr als 70 kirchlichen Institutionen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung. Den Aufruf im Vorfeld der Bundestagswahl im September haben bereits mehr als 85 Organisationen und Personen unterzeichnet. Er wurde anlässlich des Ökumenischen Kirchentages verfasst. 

Zukunftschancen stehen auf der Kippe 

"Jede Generation sollte bestrebt sein, ihr Leben so zu führen, dass nachfolgende Generationen ebenfalls gute Chancen haben, ihr Leben erhalten und gestalten zu können. Doch der von Menschen verursachte Klimawandel stellt die Zukunftschancen der Menschheit insgesamt in Frage", begründet Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt ihre Unterstützung. 

"Achtsamer Umgang mit der Schöpfung und Einsatz für mehr Gerechtigkeit gehören zu den Kernaufgaben für Christinnen und Christen", heißt es in dem Aufruf. Kirchen könnten hier Vorbild sein: "Wir wollen in der globalen Gesellschaft nachhaltig leben und wirtschaften, um Gottes gute Schöpfung zu erhalten."

Politik muss dringend handeln

Dabei mache der Einsatz für eine klimagerechte Zukunft nicht an den Grenzen Halt, sondern müsse sich an den Bedürfnisse der ärmsten und verletzlichsten Bevölkerungsgruppen orientieren.

Die Unterzeichnenden fordern in dem Aufruf die Politik auf, keine Zeit mehr zu verlieren und dringend die erforderlichen Schritte zum Erhalt unserer aller Lebensgrundlagen zu unternehmen.

Schadstoff-Ausstoß soll reduziert werden 

Zu den wesentlichen Ursachen der Klimakrise gehörten der Wirtschafts- und Lebensstil in den Industrieländern und der Eliten in den ärmeren Ländern. Deutschland zählt weltweit zu den Ländern mit dem größten CO2-Ausstoß.

Zu den wichtigsten Forderungen gehören eine Ausrichtung der deutschen Klimaziele an der 1,5 Grad-Grenze, eine Erhöhung der Klimafinanzierung für die ärmsten und von der Klimakrise am stärksten betroffenen Staaten sowie der Ausbau der internationalen Zusammenarbeit für eine sozial-ökologische Transformation.

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