Digitale Veranstaltung

Nordkirche lädt zur Klimadebatte in der Reihe "Tiefenschärfe"

Unser Planet ist durch unser eigenes Handeln bedroht. Die Reihe "Tiefenschärfe" der Nordkirche lädt zur Diskussion darüber ein, wie wir dies ändern können.
Unser Planet ist durch unser eigenes Handeln bedroht. Die Reihe "Tiefenschärfe" der Nordkirche lädt zur Diskussion darüber ein, wie wir dies ändern können. © Unsplash

13. Januar 2022

Der Klimawandel und seine Folgen beschäftigen die Nordkirche nicht nur auf der Landessynode im Februar. Auch die digitale Veranstaltungsreihe "Tiefenschärfe" hat diesmal den Schwerpunkt "Klimaethik und Klimaneutralität". Geplant sind drei Termine mit unterschiedlichen Expertinnen und Experten, die etwa die Rolle der Kirche bei der Bekämpfung von Umweltproblemen beleuchten. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

"Der Klimawandel und unser Umgang damit ist eine der zentralen globalen Herausforderungen, die unser Denken, Entscheiden und Handeln erfordern – jetzt!", so Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt.

Referenten zeigen konkrete Praxis-Beispiele 

Schon heute sind die Folgen des durch Menschen verursachten Klimawandels für alle spürbar: 2021 war es laut Einschätzung des deutschen Wetterdienstes das elfte Mal in Folge zu warm bei uns. Gleichzeitig wird die Bundesrepublik aller Voraussicht nach ihre selbst gesteckten Klimaziele 2022 und 2023 nicht erreichen, so Wirtschaftsminister Robert Habeck. 

Was also können wir als Gesellschaft und als Kirche tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Themenschwerpunkt "Klimaethik und Klimaneutralität" der digitalen Reihe "Tiefenschärfe". Dabei sollen ethische und theologische Aspekte, sowie Fragen derpolitischen Ökologie und Klima-Governance im Mittelpunkt stehen. 

Vorträge aus Umweltethik, Theologie und Politikwissenschaft

Beginnen wird am 31. Januar Prof. Dr. Konrad Ott, Umweltethiker an der CA-Universität Kiel zum Thema "Klimaethik, Klimaziele und Maßnahmen an ausgewählten Beispielen".

Ihm folgt am 2. Februar Dr. Sarah Köhler (Ökumenische Arbeitsstelle Anthropozän im Rahmen des Ökumenischen Prozesses "Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten" Werkstatt Ökonomie e.V.) aus Heidelberg. Sie wird das "concept paradising" vorstellen: "Theologie in der ökologischen Krise neu denken".

Am 3. Februar beschließt Prof. Dr. Petra Dobner, Systemanalytikerin und vergleichende Politikwissenschaftlerin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Veranstaltungsreihe. Sie referiert zum Thema "Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung: Zur möglichen Rolle der Kirche in der Bekämpfung globaler Umweltherausforderungen am Beispiel der Wasserpolitik".

Online-Anmeldung ist jetzt möglich

Alle Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 19.30 Uhr statt. Im Anschluss besteht jeweils die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf jeweils 50 begrenzt. Gebucht werden kann die kostenlose Teilnahme ab sofort über folgende Links: 

Veranstaltungen
Orte
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    • Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Nikolai Schwerin
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