Aktionstag

Schwerin und Greifswald setzen Zeichen gegen die Todesstrafe

Sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe: Der Greifswalder Dom wird seit dem 18. November blau angestrahlt.
Sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe: Der Greifswalder Dom wird seit dem 18. November blau angestrahlt. © Annette Klinkhardt

19. November 2020

In Schwerin wird es in diesem Jahr eine Lichtinstallation und eine Unterschriftenaktion gegen die Todesstrafe geben. Gesammelt werden die Unterschriften schon vor dem internationalen Aktionstag "Cities for Life" am 30. November im Stadthaus.

Vom 20. bis 27. November haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich mit der Unterzeichnung eines Protestbriefs gegen die Todesstrafe zu wenden. Am Aktionstag selber werden dann zwei Schweriner Gebäude – das Altstädtische Rathaus am Markt und das E-Werk am Pfaffenteich – von 17 bis 24 Uhr als sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe grün angestrahlt. 

Mehr zur Aktion in Schwerin. 

Die Stadtvertretung der Landeshauptstadt beteiligt sich seit 2006 am internationalen Aktionstag gegen die Todesstrafe. Insgesamt machen in Deutschland fast 300 Städte bei der Initiative mit, darunter etwa auch Hamburg und Greifswald. 

In Greifswald wird der Dom St. Nikolai ab dem 18. November blau angestrahlt, um ein sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe zu setzen. Zudem lädt die Domgemeinde am Aktionstag, 30. November um 12 Uhr, zu einem Friedensgebet ein. Passende Kurzfilme werden durch die offene Jugendarbeit der evangelischen Altstadtgemeinden vom 27. bis 30. November täglich um 17 Uhr vor dem Dom gezeigt. 

Im Dezember wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen wieder über eine Resolution für ein universales Moratorim (Aussetzen) der Todesstrafe abstimmen. Zuletzt hatte 2018 eine Mehrheit von 123 Nationen für ein Hinrichtungsmoratorium votiert. Das waren so viele wie nie zuvor. Dieses Mal könnten es noch mehr werden, hofft die Initiative. 

Cities for Life

Ins Leben gerufen wurde der internationale Aktionstag "Cities for Life" 2002 von der christlichen Friedensgemeinschaft Sant'Egidio (Italien). Das Datum ist kein Zufall: Am 30. November 1786 erklärte das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft. 

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