Unterstützung für lokale Projekte

Weihnachtsaktion der Hamburger Diakonie motiviert zum Spenden

Mit Liebe spenden statt schenken ist das Motto der Weihnachtsaktion der Hamburger Diakonie. Sie stellt acht tolle Projekte vor, die finanzielle Unterstützung brauchen.
Mit Liebe spenden statt schenken ist das Motto der Weihnachtsaktion der Hamburger Diakonie. Sie stellt acht tolle Projekte vor, die finanzielle Unterstützung brauchen. © Iga Palacz/Unsplash

07. Dezember 2021

Unter dem Motto "Statt Schenken – Spenden: lokal für Klima und Mensch" veranstaltet die Diakonie eine Weihnachtsaktion im Hamburger Nordwesten. Unterstützt werden damit acht ausgewählte Projekte, die das Miteinander fördern, Armut lindern und eine grünere Umwelt bewirken. Inspiriert wurden die Akteure durch ein US-Vorbild.

So gibt die New York Times jedes Jahr einen "Guide for Meaningful Giving" (Leitfaden für sinnvolles Geben) heraus, um Menschen Orientierung zu geben, wofür sich eine Spende zur Weihnachtszeit lohnt. Nach diesem Vorbild hat die Diakonie Hamburg-West/Südholstein zusammen mit dem Kirchenkreis acht kirchliche und diakonische Projekte ausgewählt. Sie alle drehen sich um ein lokales, ehrenamtliches und gemeinnütziges Engagement für Mitmenschen und den Klimaschutz und sind dabei auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Diese Projekte bewirken Großes

"Die ausgewählten Projekte verändern bereits etwas. Sie helfen Menschen in existentiell bedrohlichen Lebenssituationen, sie fördern das Miteinander, und sie schaffen Gärten und Wiesen und tun damit ganz konkret etwas gegen den Klimawandel," so Tobias Kandel, Fundraiser des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein.

Ausgewählt sind die DiakoMigra Pinneberg, die Menschen durch Bildung stärkt und im Notfall auch unbürokratisch Geld für Lebensmittel zur Verfügung stellt. Außerdem die Anlaufstelle Patchwork, das Frauen hilft, die von ihren (Ex-)Partnern gemobbt, drangsaliert oder ausspioniert werden. Gegen Antisemitimus und Judenfeindlichkeit wendet sich das Schülerprojekt "Akzeptanz".

Geld kommt an, wo es gebraucht wird

Und für eine grünere Umwelt und mehr Biodiversität setzen sich der Luthergarten Hamburg, der Stellinger Friedhof mit seiner Wildblumenwiese und das Projekt "Interkulturelles Gärtnern in Niendorf" ein.

Für Menschen ohne Obdach soll die Tagesaufenthaltsstätte TAS in Norderstedt neu gebaut werden. Zudem benötigt auch der "Fluchtpunkt" finanzielle Unterstützung, um seine Beratungsangebote für Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, fortsetzen zu können.

Alles auf einen Blick

Die Informationen zu allen Projekten in Hamburg West und Südholstein finden sich gebündelt auf der Webseite der Aktion www.kirche-hamburg.de/spendenaktion. Sie bietet potenziellen Spendern und Spenderinnen – genau wie das Vorbild aus New York – Inspiration, wofür es sich zu spenden lohnt. Wer sich für ein Spendenziel entschieden hat, kann direkt über die Website einen Wunschbetrag überweisen.

Wer die Spende verschenken möchte, kann sich über die Website zudem eine Urkunde in weihnachtlichem Design ausdrucken. Hier geht es zum Download.

Hintergrund

Die vorgestellten Projekte werden in der Regel nicht aus der klassischen Kirchensteuerfinanzierung finanziert. In manchen Fällen gab es anfängliche Startfinanzierungshilfen, für die weitere Entwicklung sind die Projekte aber auf Spenden angewiesen.

Die Verwaltungskosten der Aktion werden in diesem Jahr einmalig durch die Stabsstelle Fundraising getragen. Die Spenden gehen zu 100 Prozent an die Projekte. Die Aktion endet am 6. Januar 2022.

 

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