Jubiläum für Musikfestival

80. Greifswalder Bachwoche "Bach ad infinitum"

n den Morgenmusiken im Greifswalder Dom werden Bach-Kantaten aus acht Dekaden der Bachwochen-Geschichte aufgeführt.
n den Morgenmusiken im Greifswalder Dom werden Bach-Kantaten aus acht Dekaden der Bachwochen-Geschichte aufgeführt. © Geert Maciejewski

29. Mai 2026

Die 80. Greifswalder Bachwoche vom 1. bis 7. Juni steht als traditionsreichstes Musikfestival Mecklenburg-Vorpommerns ganz im Zeichen des Jubiläums.


Zur 80. Greifswalder Bachwoche vom 1. bis 7. Juni werden rund 10.000 Besucher erwartet. Das diesjährige Motto „Bach ad infinitum“ („Bach unendlich“) betone die seit 1946 ununterbrochene Kontinuität der vorangegangenen Bachwochen, sagte der künstlerische Leiter Frank Dittmer in der Hansestadt.

Zugleich sei der Titel der Versuch, in den rund 40 Veranstaltungen „die nahezu unbegrenzten Dimensionen“ der Musik Johann Sebastian Bachs (1685 - 1750) zu umschreiben.

Als prominente Jubiläumsgäste werden unter anderem das Europäische Hanse-Ensemble, das Calmus Ensemble Leipzig und die NDR-Bigband erwartet, so Dittmer weiter. Eröffnet werde das Festival am 1. Juni (20 Uhr) Uhr mit Bachs „Magnificat“. Den Abschluss bildet am 6. Juni (20 Uhr) Bachs h-Moll-Messe.

Neue Bachwochen-Card

In den traditionellen geistlichen Morgenmusiken werden Bach-Kantaten aus acht Dekaden der Greifswalder Bachwochen-Geschichte aufgeführt. Erstmals gebe es zum Jubiläum die besondere Bachwochen-Card „Bach unendlich“ für 150 Euro (Studierende 50 Euro), mit der man einen unnummerierten Platz in allen Konzerten habe, sagte der Pressesprecher der Bachwoche, Dompastor Tilman Beyrich.

Der Nachwuchsförderung widmet sich den Angaben zufolge der alle zwei Jahre stattfindende internationale Gesangswettbewerb „CantateBach!“ am 30. und 31. Mai. In diesem Jahr kommen die 24 Teilnehmenden aus 16 verschiedenen Nationen.

Trägerin der 1946 gegründeten Greifswalder Bachwoche ist die evangelische Nordkirche in Kooperation mit der Universität Greifswald sowie im Zusammenwirken mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Stadt Greifswald und dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis.

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