Krieg in Europa darf uns nicht entzweien

Bischöfin Fehrs spricht auf Hamburger Friedensdemo

Der Einmarsch in die Ukraine ist ein himmelschreiendes Unrecht, sagt Bischöfin Fehrs. Es sei gut, dass wir aufstehen und dagegen demonstrieren. Am Samstag, 5. März, wird es in Hamburg die nächste große Friedensdemo geben.
Der Einmarsch in die Ukraine ist ein himmelschreiendes Unrecht, sagt Bischöfin Fehrs. Es sei gut, dass wir aufstehen und dagegen demonstrieren. Am Samstag, 5. März, wird es in Hamburg die nächste große Friedensdemo geben. © Marcelo Hernandez, Nordkirche

04. März 2022

In Hamburg startet am Samstag, 5. März, eine große Friedensdemo um 12 Uhr am Jungfernstieg. Das Motto: „Frieden in der Ukraine – Sicherheit in Europa“. Zu den Rednerinnen gehört auch die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs.

Zu den Initiatoren zählen laut Hamburger Abendblatt politische Jugendorganisationen wie etwa die Jusos, die Junge Union und die Grüne Jugend sowie der norddeutsch-ukrainische Hilfsstab. Ebenso werden Vertreter anderer Hilfsorganisationen und der Kirche erwartet. Zudem haben einige Senatsmitglieder ihre Teilnahme zugesagt. 

Sichtbarer Widerstand gegen Ungerechtigkeit

Ziel des Friedenszugs ist das ukrainische Generalkonsulat an der Außenalster. Bei der Demo wird Bischöfin Kirsten Fehrs zu den Teilnehmenden sprechen, gleiches gilt für Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne). 

Bischöfin Kirsten Fehrs hatte bereits am 28. Februar in der Hamburger Hauptkirche St. Petri eine Friedensandacht für die Ukraine gehalten. Darin kritisierte sie den Angriff Putins auf die Ukraine als ein „himmelschreiendes Unrecht“ und ergänzte: „Wir müssen widersprechen – um unserer Schwestern und Brüder willen. Und um des Friedens in Europa willen. Gut, dass der Widerstand sichtbar wird mit all den Demonstrationen!“

Solidarität kostet etwas 

Gleichzeitig appellierte sie an die Hansestadt, Flüchtlinge aufzunehmen. Jetzt sei Solidarität gefordert. „Nicht zum Nulltarif, sie wird uns etwas kosten,“ so Fehrs. 

Wer die Menschen in der Ukraine und die Geflüchteten unterstützen möchte, kann einen Spendenbeitrag leisten. Die Diakonie hat eine Sonderseite eingerichtet, auf der sie über Hilfen informiert. 

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