Auszeichnung

Dank für Ehrenamtliche: Zwölf Menschen erhalten Ansgarkreuz der Nordkirche

Die Ehrenamtlichen unserer Kirche investieren jährlich viele Stunden dafür, Projekte ihre Gemeinde voranzubringen. Dafür wollen wir Danke sagen.
Die Ehrenamtlichen unserer Kirche investieren jährlich viele Stunden dafür, Projekte ihre Gemeinde voranzubringen. Dafür wollen wir Danke sagen. © Marina Lohrbach / Fotolia

16. Oktober 2026

Zwölf Ehrenamtliche aus Mecklenburg haben in den vergangenen Wochen das Ansgarkreuz der Nordkriche verliehen bekommen. Mit der Auszeichnung werden Menschen geehrt, die sich in besonderer Weise für ihre Kirche eingesetzt haben.

Jede Kirchengemeinde kann einmal im Jahr Menschen benennen, die sich in besonderer Weise für ihre Kirchengemeinde und den christlichen Glauben engagieren. Als Dank für ihren persönlichen Einsatz erhalten sie das Angarkreuz als Anstecknadel. Die Verleihung findet in der Regel jeweils in einem Gottesdienst ihrer Gemeinde statt.  

Ansgarkreuz
Ansgarkreuz als Anstecknadel© Nordkirche/Silke Stöterau

Von Ende August bis Mitte Oktober sind zwölf Menschen im Kirchenkreis Mecklenburg für ihre Liebe, Ideen und investierte Zeit ausgezeichnet worden: 

  • Christine Funke (Kirchengemeinde St. Nikolai Schwerin)
  • Renate Kloß (Kirchengemeinde Röbel)
  • Margritta Kurp (Kirchengemeinde Marlow)
  • Friedrich Heilmann (Friedenskirchengemeinde Lichtenhagen)
  • Herta Neitzel (Verleihung Johannes-Kirchengemeinde Wismar-Wendorf)
  • Detlef Möller (Kirchengemeinde Pokrent-Groß Brütz)
  • Kerstin Klinkhardt (Kirchengemeinde St. Marien und St. Georgen Wismar)
  • Peter Schmidt (Kirchengemeinde Kröpelin)
  • Hannelore Bliemeister und Michael Bliemeister (Domgemeinde Schwerin
  • Cord-Rainer Pielemeier (Kirchengemeinde Wesenberg und Schillersdorf)
  • Ralf-Rüdiger Rückheim (Kirchengemeinde Körchow-Camin)

Hintergrund

Jede Kirchengemeinde der Nordkirche kann jährlich ein verdientes Gemeindeglied für diese Auszeichnung vorschlagen. Die Verleihung erinnert an den Erzbischof Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Missionar in Norddeutschland und Skandinavien wirkte und bis heute als „Apostel des Nordens“ gilt.

Das Ansgarkreuz geht auf eine historische Gewandfibel zurück – eine kreuzförmige Brosche, mit der Kleidung zusammengehalten wurde. Sie zählt zu den ältesten Zeugnissen des Christentums in Norddeutschland. Das Original wird heute im Wikingermuseum Haithabu aufbewahrt.

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