Demonstrationen gegen den Krieg

EKD-Friedensbeauftragter: Für Frieden auf die Straße gehen

In vielen Städten weltweit gehen die Menschen für den Frieden in der Ukraine auf die Straße. Das Bild zeigt die Fridays for future Demonstration in Berlin vom 3. März 2022.
In vielen Städten weltweit gehen die Menschen für den Frieden in der Ukraine auf die Straße. Das Bild zeigt die Fridays for future Demonstration in Berlin vom 3. März 2022.© epd-bild / Christian Ditsch

11. März 2022

Der EKD-Friedensbeauftragte Friedrich Kramer wirbt für die Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine. „Es ist wichtig, dass so viele Menschen für den Frieden auf die Straße gehen und zeigen, dass sie keinen Krieg wollen“, erklärte Kramer. Dies sei auch am kommenden Sonntag, 13. März, von Bedeutung.

Ab 12 Uhr finden in mehreren Städten wie Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart und Leipzig erneut Friedenskundgebungen statt, zu denen die EKD mit aufgerufen hat. „Mit diesen Kundgebungen wollen wir eintreten für ein Europa des Friedens, der Solidarität und der Abrüstung“, erklärte Kramer. In Hamburg beginnt die Kundgebung um 13 Uhr am Jungfernstieg.

Bischof Friedrich Kramer wirbt für die Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine.
EKD-Friedensbeauftragter Friedrich Kramer© epd-bild/Guido Schiefer

Friedensdemo in Hamburg

Diakonie Hamburg: Kundgebung: Stoppt den Krieg – Frieden in der Ukraine jetzt!

Die Kundgebung soll am Sonntag um 13 Uhr am Jungfernstieg beginnen. Zur Kundgebung  haben Gewerkschaften, der Norddeutsch-Ukrainische Hilfsstab, die Diakonie Hamburg und ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Gruppe und Parteien aufgerufen.

Demonstrationen gegen den Krieg auch in Russland

Der Friedensbeauftragte verwies auch auf die Demonstrationen in Russland. Dort würden ebenfalls Menschen für den Frieden eintreten, „obwohl die Zivilgesellschaft in Russland vielen Repressalien ausgesetzt ist und es sehr viel Mut erfordert, in Russland gegen den Krieg in der Ukraine zu protestieren“, sagte Kramer. Die Aktionen der russischen Friedensbewegung zeigten auch, dass Präsident Wladimir Putin nicht mit Russland und der russischen Zivilgesellschaft gleichgesetzt werden dürfe.

Nach Angaben von Menschenrechtlern wurden bei Friedensdemonstrationen in Russland seit Beginn des Krieges am 24. Februar bereits mehrere tausend Menschen festgenommen.

Hilfe für vom Krieg betroffene Menschen aus der Ukraine

Mehr zu Spenden- und Hilfsaktionen in der Norkirche lesen Sie hier

Spenden sammelt auch die Diakonie Katastrophenhilfe. Sie ist mit weiteren Partnern und Netzwerken vor Ort im engen Austausch und stellt Soforthilfe bereit, wie zum Beispiel Lebensmittel (u.a. Babynahrung), Hygiene-Artikel (u.a. Windeln) Trinkwasser oder Notunterkünfte. 

Weitere Berichte und Hintergünde zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf den Seiten der Diakonie Deutschland  und auf der Themenseite der EKD.

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