Ökumene

Hamburger Ansgar-Vesper zur Einheit der Christen

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sprach gemeinsam mit Erzbischof Dr. Stefan Heße (l.) und Anba Damian, Bischof der Koptisch-orthodoxen Kirche in Norddeutschland, den Segen
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sprach gemeinsam mit Erzbischof Dr. Stefan Heße (l.) und Anba Damian, Bischof der Koptisch-orthodoxen Kirche in Norddeutschland, den Segen© Marcelo Hernandez, Nordkirche

04. Februar 2020

In der Hamburger Hauptkirche St. Petri haben am Montag orthodoxe, katholische und evangelische Christen gemeinsam die St. Ansgar-Vesper gefeiert. Sie erinnert seit 1965 am 3. Februar an den Todestag des Benediktinermönchs Ansgar (801-865) und ist damit der älteste, regelmäßig gefeierte ökumenische Gottesdienst in Hamburg.

Veranstalterin ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg (ACKH). Alle Christen hätten gemeinsam den Auftrag, das Evangelium durch Wort und Tat zu verkündigen, sagte Nordkirchen-Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt in ihrer Predigt.

Kühnbaum-Schmidt: Abendmahl "darf kein Mahl der Trennung sein" 

Diese Einheit müsse mehr sein als ein bloßes Nebeneinander. Das Abendmahl im Gottesdienst dürfe "kein Mahl der Trennung" sein. Kühnbaum-Schmidt: "Wo es das dennoch ist, darf es das nicht bleiben."

An der Liturgie der Feier wirkten außerdem der koptisch-orthodoxe Bischof Anba Damian und der katholische Erzbischof Stefan Heße mit. Zu den weiteren Gästen zählten Bischöfin Kirsten Fehrs, Abordnungen des evangelischen Johanniter-Ordens und der beiden katholischen Orden der Malteser und der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Liturgie der Vesper mehr als 1.500 Jahre alt

Die Liturgie der Vesper ist mehr als 1.500 Jahre alt und geht auf den heiligen Benedikt von Nursia (480-547) zurück. Gefeiert wird der Gebetsgottesdienst mit Psalmen und Hymnen. Engagierte Laien begründeten in den 1960er Jahren als Vorläufer zunächst eine gemeinsame Abendmusik. Damals schien das gemeinsame Beten von evangelischen, römisch-katholischen und orthodoxen Christen in einer Kirche noch nicht möglich.

 

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